Die Aussterberate von Tieren und Pflanzen habe sich durch menschliche Einflüsse mindestens um den Faktor hundert erhöht. Schuld daran sei vor allem ungebremste Lebensraumzerstörung, Klimawandel sowie Raubbau an Wäldern und Ozeanen.
Im Film hat eine bunte Gruppe aus Eisbär, Känguru, Galapagos-Schildkröten, Giraffe und Co die Ursache für die Dürre im Okavango-Delta schnell entdeckt: Ein Mega-Staudamm, der das Luxushotel „Eden Paradise“ mit Strom und Wasser versorgen soll. Ausgerechnet hier findet die 168. Weltklimakonferenz der Menschen statt. Da schlagen die Vierbeiner Alarm und trommeln sämtliche Brüder und Schwestern zusammen. „Auch in der Realität hätten unzählige Tierarten jeden Grund, eine Konferenz der Tiere einzuberufen“, so Günter Mitlacher.
Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt hat der Animationsfilm nach Ansicht des WWF höchste Aktualität: „Wenn die Staatengemeinschaft nicht unverzüglich handelt, vereinsamt die Menschheit allmählich auf dem Planeten Erde.“ Der WWF fordere deswegen den drastischen Abbau Umwelt zerstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Es fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. „Diese fatale Geldverschwendung muss gestoppt und die Vergabe der Mittel an ökologische Kriterien geknüpft werden, um eine nachhaltige Wirtschaftsweise und die Artenvielfalt zu fördern“, so der WWF.
Der Filmverleih Constantin Film unterstützt mit der „Konferenz der Tiere“ die Arbeit des WWF. Pro verkaufter Kinokarte fließen zwei Cent in WWF-Projekte. Der Kinobetreiber Cineplex spendet zusätzlich noch einmal zwei Cent pro Karte.
- 6.10.10 - Artikel empfehlen ...

