- Am "Grünen Dach Europas" streift er wieder wild umher: Der Luchs, die größte Katze des Kontinents. Gemeinsam haben Bayerischer- und Böhmerwald mit 15.000 Hektar Fläche das größte zusammenhängende Wildnis-Gebiet Europas vorzuweisen, das sich ohne Eingriff des Menschen entwickelt. Das Besondere: 85 Prozent des Gebietes umfassen natürliche Nadel- und Fichtenwälder, die seit der Eiszeit überlebt haben und so nur noch in den höchsten Lagen der Alpen und in Skandinavien vorkommen. Daraus resultiert auch eine ganz besondere Pflanzen- und Tierwelt - wie das Vorkommen des Luchses und des Auerhuhns, das es sonst nur noch in Skandinavien gibt.
Frauen lehnen eher ab als Männer
Annehmen oder ablehnen? Das ist die Frage für viele Arbeitnehmer, die in einem sozialen Netzwerk eine Freundschaftsanfrage von ihrem Chef bekommen. Die Mehrheit von 56 Prozent würde eine solche Freundschaftsanfrage laut einer Umfrage im Auftrag des BITKOM ablehnen. Nur 19 Prozent der berufstätigen Mitglieder einer Online-Community würden sie mit Sicherheit annehmen, weitere 19 Prozent würden sie wahrscheinlich annehmen. 36 Prozent aber würden ihren Chef auf keinen Fall als Freund hinzufügen, 20 Prozent eher nicht. Und nur eine kleine Minderheit von zwei Prozent hat selbst eine Freundschaftsanfrage an den Chef geschickt.
Spaltung des Arbeitsmarkts bekämpfen [Deutschland]
Zu den Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember 2011 und zur Arbeitsmarktbilanz 2011 erklärt Brigitte Pothmer (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ), Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik: "Auf dem Arbeitsmarkt gibt es Licht und Schatten, doch Ministerin von der Leyen fühlt sich nur für die Erfolgsmeldungen zuständig. Steigende Beschäftigtenzahlen sind sicher ein Grund zur Freude - sie dürfen aber nicht vergessen machen, dass fast eine Million Menschen seit mindestens einem Jahr vergeblich einen Job suchen und zudem mehr als 106.000 Langzeitarbeitslose über 58 Jahren statistisch in der Versenkung verschwunden sind."
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigt sich erfreut über die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für Dezember 2011. „Die Bilanz für 2011 könnte kaum positiver sein: Der Aufschwung hat im Freistaat zu einer Rekordbeschäftigung geführt und damit in vielen bayerischen Städten und Landkreisen faktisch Vollbeschäftigung ermöglicht. Der Aufschwung kommt bei den arbeitsuchenden Menschen an. Gerade auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat kräftig zugelegt. Die Aussichten bleiben gut. Der Arbeitsmarkt in Bayern startet so robust ins neue Jahr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Der Zugang offener Stellen ist weiterhin hoch. Ich bin optimistisch, dass wir nach einer Verschnaufpause im Winter auch 2012 einen sehr robusten Arbeitsmarkt sehen werden“, kommentiert Zeil.
ÖKO-TEST Putenfleisch [Umwelt]
Putenfleisch gilt als gesunde Alternative zu Schwein und Rind und kommt auch bei denen auf den Tisch, die Hähnchenfleisch wegen der unwürdigen Haltungsbedingungen ablehnen. Das ist jedoch eine Illusion, wie die aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Fast jede der getesteten Puten wurde zumeist mehrfach mit Antibiotika behandelt, auch die meisten Bio-Puten.
In Deutschland erreicht das Jahr 2011 eine Jahresmitteltempera-tur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881 gehören. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003 und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der Deutsche Wetter-dienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<
Rasanter Zuwachs: Ältere entdecken soziale Netzwerke [Deutschland]
Immer mehr Senioren sind Mitglieder in sozialen Netzwerken. Die Gruppe älterer Nutzer ist rasant gewachsen. So sind heute 40 Prozent der Internetnutzer zwischen 65 und 69 Jahren in einer Online-Community angemeldet. Vor zwei Jahren waren es erst 17 Prozent. Das hat eine neue Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Das Internet boomt als Freundschafts-Netzwerk für ältere Menschen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Senioren erkennen zunehmend die Vorteile des Internets für ihr soziales Leben.“
Petition zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist [Deutschland]
Üblicherweise müssen Steuererklärungen, die durch den steuerlichen Berater abgegeben werden, bis zum 31. Dezember des Folgejahres abgegeben werden. Zum Jahresende erfahren viele Steuerberater und ihre Mandanten schmerzlich, wie sehr die Haltung der Finanzverwaltung, grundsätzlich keine Fristverlängerungen über den 31. Dezember des Folgejahres hinaus zu gewähren, für zusätzlichen Stress in der vorweihnachtlichen Zeit sorgt.
83 Millionen Alt-Handys [Umwelt]
Die deutschen Verbraucher horten immer mehr Handys zu Hause. In den heimischen Schubladen, in Kellern und auf Speichern liegen derzeit rund 83 Millionen alte und ungenutzte Mobiltelefone. Im vergangenen Jahr waren es erst 72 Millionen. Das hat der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer aktuellen repräsentativen Umfrage hochgerechnet.
Immobilienfinanzierung [Wirtschaft]
Baugeld gibt es derzeit zum Schnäppchen-Preis. Doch zwischen den Angeboten der Banken klaffen extreme Zinsunterschiede. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-Test rät deshalb, Baugeldkonditionen zu vergleichen. Denn so lassen sich Zinskosten in fünfstelliger Höhe sparen.
Geschenke-Auktionen sind im Kommen [Deutschland]Fünf Millionen Deutsche wollen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet versteigern oder verkaufen, falls sie ihnen nicht gefallen. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. „Dank Online-Auktionen und -Kleinanzeigen können unpassende Geschenke wieder zu Geld gemacht werden“, sagte der Internetexperte des BITKOM, Tobias Arns.
In der Christmette im Regensburger Dom erinnerte Bischof Gerhard Ludwig Müller daran, dass zur gleichen Zeit über zwei Milliarden Christen auf der Welt die Geburt Christi feierten. Mehrere tausend Gläubige waren in die Kathedrale gekommen, um zusammen mit dem Regensburger Oberhirten das Hochfest zu feiern. „Die Weihnachtsbotschaft ist die Botschaft von der unzerstörbaren Würde eines jeden Menschen. Gottes Ankunft bei uns ist das Geschenk seiner Liebe: Jesus Christus, der Sohn Gottes. Diese Weihnachtsgabe gehört nicht weggesteckt in die Schubladen unserer Vorurteile.“, so Bischof Gerhard Ludwig.
Schon heute ist die Logistikwirtschaft nach der Automobilbranche mit über 200 Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 2,7 Millionen Beschäftigten Deutschlands zweitgrößte Industriebranche. In Zukunft, sind sich Experten sicher, wird die Schnittstelle zwischen Produktion und Kunden weiter wachsen. Eine Region in Deutschland profitiert davon ganz besonders: Niederbayern. Schon heute gilt die Region zwischen Straubing und Passau als Deutschlands Keimzelle für innovative Logistikkonzepte.
Weihnachtsgrüße vor allem per Telefon [Deutschland]
Weihnachtsgrüße übermitteln die Deutschen am liebsten per Telefon. Fast vier von fünf Bundesbürgern (78 Prozent) wollen ihre Freunde, Bekannten oder Verwandten in diesem Jahr zum Fest anrufen. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr (75 Prozent).
Beschwerderecht für Kinder [Deutschland]
Mit dem von den Vereinten Nationen beschlossenen Individualbeschwerderecht können Kinder gegen die Verletzung ihre Rechte vor Gerichten klagen. Ein entsprechendes Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention beschloss die UN-Generalversammlung am vergangenen Montag. Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes begrüßt die Entscheidung und fordert die Bundesregierung auf, die neue Konvention unverzüglich zu ratifizieren und die deutsche Rechtsprechung zu ergänzen.
Volle Autobahnen zum Fest [Deutschland]
Von Ruhe bis Hochbetrieb ist auf den Autobahnen an den Tagen um Weihnachten alles drin. Am Donnerstag, 22. Dezember, werden die ersten Urlauber starten und die Straßen füllen sich langsam. Am Freitagnachmittag, 23. Dezember, erreicht die Reisewelle ihren Höhepunkt. Dann sind Ferien in allen Bundesländern. An Heilig-Abend und am ersten Weihnachtsfeiertag dürfte es eher ruhig bleiben, während am zweiten Weihnachtsfeiertag viele Ausflügler unterwegs sein werden. Zusätzlich setzt dann auch bereits der erste Rückreiseverkehr ein.
29 Millionen Bundesbürger nutzen mindestens zwei Handys [Deutschland]
Insgesamt sind hierzulande 98 Millionen Mobiltelefone im Einsatz. Auf jeden Bundesbürger über alle Altersklassen hinweg kommen im Schnitt 1,3 aktiv genutzte Handys. 29 Millionen Deutsche haben mindestens zwei Geräte in Gebrauch, 7 Millionen nutzen gar drei oder mehr Handys parallel. Dies geht aus einer neuen Erhebung für den Hightech-Verband BITKOM hervor. „Der Trend zum Zweit- oder Dritthandy wird durch die neuen Smartphones weiter verstärkt“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf die Untersuchungsergebnisse. Die mobilen Internetzugänge erhöhen die Attraktivität der Mobilfunkangebote zusätzlich, insbesondere für Geschäftskunden.
Auch im vergangenen Jahr traten in ganz Deutschland wieder Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf im Jahr 2011 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 mal frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt und diese dokumentiert. Wie in den Vorjahren hat der DWD viele Medienberichte über größere Schäden durch Unwetter in Deutschland gesammelt und ausgewertet.
Mit dem Smartphone zum Naturwunder [Bayern]„Steinerne Wirtschaftsförderung“: Mehr als eine Million Euro sollen das Naturparadies in der bayerisch-böhmischen Grenzregion zu einer Touristen-Attraktion ersten Ranges machen. Von einem 38 Meter hohen Rosenquarzfelsen bis zu Millionen Jahre alten Vulkankegeln – für Naturfreunde ist der Geopark Bayern-Böhmen ein Paradies. Etwa 450 offiziell anerkannte Geotope, also erdgeschichtlich interessante Naturplätze, laden jährlich zehntausende Besucher auf über 7.000 Quadratkilometern beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze zu einmaligen Exkursionen ein – geführt oder auf eigene Faust.
Von Januar bis September 2011 wurde in Deutschland der Bau von 167 700 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 21,6 % oder 29 800 Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2010. Somit verstärkte sich der bereits im Jahr 2010 beobachtete positive Trend (+ 5,5 % gegenüber 2009).
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